Global Marihuana March Tübingen

14. April 2016

Samstag 7. Mai 2016, 13 Uhr Marktplatz Tübingen
Kundgebung mit anschließender Demo

(Abschluss-Kundgebung mit Musik auf der Platanenallee)

Cannabis-Banner

Wir stehen auf für eine Entkriminalisierung von vier Millionen Bürgern.
Wir fordern eine Entstigmatisierung.
Wir wollen keine Bevormundung.

Auswirkungen des Cannabis-Verbots:

  • Ein Schwarzmarkt, der weltweit Diktaturen, Terror und die organisierte Kriminalität finanziert
  • Überlastung von Polizei und Justiz
  • Kosten für Strafverfolgung, statt Einnahmen aus Cannabis-Steuer
  • Zerstörung unzähliger Existenzen durch die Strafverfolgung
  • Gefährdung von über vier Millionen Konsument*innen durch zum Teil lebensbedrohliche Streckmittel, statt gesicherter Qualität
  • Immer mehr Mediziner*innen, sowie 122 Strafrechts-Professor*innen, setzen sich für eine Legalisierung von Cannabis ein. Um dieses Anliegen zu unterstützen, findet weltweit jedes Jahr der „Global Marihuana March“ statt. Seit 2015 auch in Tübingen.

Einige deutsche Kommunen haben für Modellprojekte bereits beim Bundesinstitut für Arzneimittel eine Sondergenehmigung zur kontrollierten Abgabe von Cannabis beantragt.
Der Tübinger Gemeinderat konnte sich bisher noch nicht dazu durchringen. Allerdings gibt es eine interfraktionelle Initiative für ein Tübinger Modellprojekt: Die öffentliche Anhörung findet am 2. Juni statt.

Kommt und demonstriert für eine freiheitliche und vernünftige Drogenpolitik!
Schließt Euch der Tübinger Hanfbewegung an!

Veranstaltung auf Facebook: Global Marihuana March am Samstag, 7. Mai 2016 in Tübingen

Flyer als PDF zum Download

Demo-Flyer Vorderseite Demo-Flyer Rückseite

Freiheit statt Angst!

17. Juli 2015

Am Samstag, dem 18. Juli, findet auch in Tübingen eine Kundgebung des „Freiheit statt Angst“-Bündnisses gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung der großen Koalition statt.

Bundesweite dezentrale Demonstrationen gegen die neue Vorratsdatenspeicherung und andere Verbrechen gegen das Recht auf Privatsphäre

Bundesweite dezentrale Demonstrationen gegen die neue Vorratsdatenspeicherung und andere Verbrechen gegen das Recht auf Privatsphäre

Wann? Samstag, 18. Juli, 10 Uhr
Wo? Holzmarkt, Tübingen

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Mitschnitt zu Kapitalismus, Wachstum und Naturzerstörung

10. Juni 2015

Das Bildungsmagazin der Wüsten Welle hat einen Mitschnitt des Vortrags von Athanasios Karathanassis am 9. Juni im Kupferbau zur Kritik am „Konzept“ des „grünen Kapitalismus“ gemacht. Ihr könnt Euch den Mitschnitt von „Kapitalismus, Wachstum und Naturzerstörung“ entweder bei freie-radios.net als MP3 herunterladen oder ihn Euch hier auf der Seite anhören:

 
Athanasios Karathanassis im Tübinger Kupferbau

Athanasios Karathanassis

Kapitalismus, Wachstum und Naturzerstörung

14. Mai 2015

Einblicke und Ausblicke aus politisch-ökonomischer Sicht

Vortrag und Diskussion
mit Dr. Athanasios Karathanassis, Autor von „Kapitalistische Naturverhältnisse – Ursachen von Naturzerstörung

Dienstag, 9. Juni 2015, 20 Uhr
Kupferbau, Hörsaal 23 (Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen)

Flyer Vorderseite

Wenn von Naturzerstörungen, vom Klimawandel oder Umweltschutz die Rede ist, geht es sowohl in öffentlichen Diskursen als auch im wissenschaftlichen „Mainstream“ zumeist um Fragen der technischen „Beherrschbarkeit“ von Natur. Dabei wird insbesondere die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz thematisiert und über politische Forderungen oder über normative und moralische Leitbilder gesprochen, aus denen die Schonung der Natur folgen soll.
Eine zumeist ausgeblendete oder verkürzt gestellte, aber unerlässliche Frage, ist die nach den politisch-ökonomischen Ursachen bisheriger Naturzerstörungen. Oder anders gefragt: In welchem Zusammenhang stehen die Praxis des kapitalistischen Systems und die Logiken, die ihr zugrunde liegen, mit den gegenwärtigen Prozessen des Raubbaus an der Natur und der Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen?

Athanasios Karathanassis ist Politikwissenschaftler, promovierter Soziologe und Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover und der Universität Hildesheim. Sein aktuelles Buch „Kapitalistische Naturverhältnisse – Ursachen von Naturzerstörung“ ist in diesem Jahr erschienen.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Flyer Rückseite

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt der Antispeziesistischen Aktion mit der
linken Liste / ['solid].SDS Tübingen und der Grünen Jugend.
Die Kosten werden zum größten Teil vom Tübinger Studierendenrat finanziert.

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