Ja zum Ausstieg aus Stuttgart 21 – Ja zu einer Flächenbahn

3. November 2011

Das Aktionsbündnis Tübingen gegen Stuttgart 21

(ein lokaler Zusammenschluss für das „Ja zum Ausstieg“ bestehend aus den Tübinger Gruppen von NABU, BUND, DGB, VCD; Umweltzentrum, CeBeeF, Bündnis 90/Die Grünen, AL/Grüne, ['solid].sds, DIE LINKE, ödp, attac, Courage, AK Montagsdemo, Frauennetzwerk 8. März)

lädt ein (im Rahmen der Attac-Themenabende)

Ja zum Ausstieg aus Stuttgart 21

Ja zu einer Flächenbahn

mit Winfried Wolf

Dienstag, 22. November 2011, 20 Uhr

Schlatterhaus, kleiner Saal, Österbergstr. 2, Tübingen

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Landesweiter Aktionstag “JA zum Ausstieg!”

1. November 2011

Jubeln Sie mit! Bei der Demo am landesweiten Aktionstag 12. November 2011

Start: Europaplatz Tübingen um 11 Uhr

Zug durch die Neckargasse, Lange Gasse, Schmiedtorstraße, Kornhausstraße, Marktgasse

ca. 12 Uhr: Kundgebung auf dem Holzmarkt
mit Reden von
Frank Heuser, VCD Tübingen
Ferdinand Rohrhirsch, Professor für Philosophie, Berater und Coach
Eisenhart von Loeper, Rechtsanwalt, Arbeitskreis „Juristen zu S21“
Musik: Thomas Felder u.a.

Veranstalter: Aktionsbündnis Tübingen „JA zum Ausstieg“, kampagnenbuero@yahoo.de

Spendenkonto: BUND RV Neckar-Alb, Stichwort “Volksabstimmung S21 Tü”, Kontonr. 4603355, Landesbank BW, BLZ 60050101

IMI-Kongress 2011: “Wendezeiten: Weltpolitische Umbrüche – Chance oder Gefahr?”

18. Oktober 2011

IMI-Kongress 5./6. November 2011

Wendezeiten: Weltpolitische Umbrüche – Chance oder Gefahr?

Ort: Schlatterhaus, Österbergstr. 2, 72074 Tübingen

Wendezeiten: Weltpolitische Umbrüche – Chance oder Gefahr?

„Mögest Du in interessanten Zeiten leben“, dieses alte chinesische Sprichwort wird fälschlicherweise zumeist als Segen interpretiert, ist jedoch eigentlich als Fluch gemeint. Ambivalent hingegen stellen sich die zahlreichen gravierenden Umbrüche der letzten Jahre dar: Sie eröffnen Chancen für eine friedlichere, sozialere Welt, bergen aber auch die Gefahr, einer weiteren Militarisierung und sich verschärfender Konflikte. Dieses Spannungsverhältnis wollen wir anhand verschiedener Themenbereiche auf dem diesjährigen IMI-Kongress diskutieren.

Was bedeutet der machtpolitische Abstieg des Westens? Eröffnet er Perspektiven für eine friedlichere Welt oder ist er Ausgangspunkt für neue geopolitische Konfliktkonstellationen? Ist die zunehmende Militarisierung der Weltmeere ein Ausdruck dieser neuen geopolitischen Konflikte oder ein (verzweifelter) Versuch zur repressiven Kontrolle der Bevölkerung, die mit anderen Mitteln nicht mehr gewährleistet werden kann? Auch die nordafrikanisch-arabischen Revolutionen bergen sowohl große Chancen als auch Gefahren. Verliert der Westen durch die Demokratiebewegungen in der Region seine Kontrolle über die dortigen Volkswirtschaften und Gesellschaften oder dienen sie ihm als Gelegenheit, seine Kontrollstrategien zu intensivieren und neue Formen der Unterdrückung zu entwickeln? Muss man nicht angesichts der verheerenden Bilanz der Kriege in Afghanistan und dem Irak von einem Scheitern des westlichen Interventionismus sprechen oder sollte diese Antwort nicht differenzierter ausfallen? Vor allem aber: welche Folgen haben diese Interventionen für die künftige westliche Kriegspolitik?

Ein wesentlicher westlicher Versuch, sich neue Interventionsmöglichkeiten zu erschließen und bestehende Interventionsformen zu „effektivieren“, stellt die Militarisierung der Vereinten Nationen dar. Auch hier sind die „Erfolge“ aber zwiespältig. Einerseits gelingt es zwar immer häufiger, die Vereinten Nationen zu instrumentalisieren, wie u.a. ihre Rolle bei den Interventionen in Libyen und der Elfenbeinküste zeigt. Andererseits diskreditieren sich die UN mit dieser Politik in immer stärkerem Maße, sodass Absatzbewegungen und Widerstände zunehmen. Wird es also gelingen, die UN vor den (westlichen) Kriegskarren zu spannen oder ist dieser Versuch über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt?

Diese und viele weitere Fragen wollen wir auf dem diesjährigen IMI-Kongress diskutieren und abschließend auch die Auswirkungen dieser Umbrüche auf die künftige Rolle Deutschlands, insbesondere vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Umbaus der Bundeswehr, in den Blick nehmen.

Wendezeiten: Weltpolitische Umbrüche – Chance oder Gefahr?

Programm (Ort: Schlatterhaus, Österbergstr. 2, 72074 Tübingen):
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