Kinderarmut bekämpfen! Für ein gutes Leben von Kindern und Jugendlichen!

6. Juli 2017

Mit:
Gerd Müller, Runder Tisch Kinderarmut Tübingen
Kolja Fuchslocher, Referent für Kinder und Jugend der Fraktion DIE LINKE im Bundestag
Nina Rupprecht, Kreisvorstand DIE LINKE, Mitglied im Careleaver Deutschland e.V.

am Donnerstag, 13. Juli 2007, 19:30 Uhr
im Salzstadel, Madergasse7, Tübingen

Kinderarmut hat viele Gesichter. In Deutschland zeigt sich Kinderarmut überwiegend durch Ausgrenzung, schlechte Ernährung, mangelnden Bildungszugang, unzureichende ärztliche Versorgung und eingeschränkte soziale Beziehungen. Kinderarmut in einem der reichsten Länder hat viele Seiten. Hauptursache für Kinderarmut ist die Einkommensarmut der Eltern. Durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors und die Zunahme prekärer Beschäftigungslagen ist die Armut trotz sinkender Erwerbslosigkeit in den letzten Jahren angestiegen. Sozialleistungen wie Hartz IV schützen nicht vor Armut und Ausgrenzung. Jedes fünfte Kind lebt in Armut. Arme Kinder sind vom Leben in der Gesellschaft in vielen Bereichen ausgeschlossen: Kinobesuche, gute Schuhe, gesunde Ernährung, ein Musikinstrument, der Schwimmbadbesuch und vieles mehr auf das sie alltäglich verzichten müssen. Sie haben schlechtere Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Die Chancen, dass sie eine Hochschule besuchen werden, sind um ein vielfaches geringer.

Die geplanten Änderungen des Kinder-und Jugendhilfegesetzes führen ebenfalls zu Armutsgefährdung von Kindern und Jugendlichen, die der Obhut des Jugendamtes unterliegen. Im Sommer 2015 entbrannte eine Debatte um die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) auf, die in den Zuständigkeitsbereich der Kinder- und Jugendhilfe fallen und dort Kosten verursachen. Vor diesem Hintergrund forderten vor allem Bayern, später aber auch Sachsen, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt Standardabsenkungen in der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt und besonders abgesenkte Standards für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. DIE LINKE kritisiert -ebenso wie zahlreiche Fachverbände- den derzeitigen Gesetzentwurf und fordert eine nachhaltige Reform, bei der die Mitbestimmung und die Rechte der Kinder- und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen.

Arme Kinder werden oftmals die armen Jugendlichen von morgen und die armen Eltern von übermorgen. Dieser Kreislauf muss dringend durchbrochen werden.

Reichtum umverteilen – Veranstaltung mit Christoph Butterwegge

3. Juli 2017

Am Montag, den 31.7.2017 um 20 Uhr  spricht Prof. Dr. Christoph Butterwegge im Audimax der Uni Tübingen, Geschwister-Scholl-Platz, zum Thema Umverteilung und Besteuerung von Reichtum.

Christoph Butterwegge ist Armutsforscher und Politikwissenschaftler an der Universität zu Köln und  Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von attac Deutschland.

Betrachtet man die Sozialstruktur der Bundesrepublik, zeichnet sich eine Polarisierung ab, die auch im internationalen Vergleich extrem stark ausgeprägt ist. Wie im Fünften Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erneut dokumentiert, zeigt sich die Verteilungsschieflage vornehmlich beim Vermögen, das sich zunehmend bei wenigen Hyperreichen konzentriert, die über riesiges Kapitaleigentum verfügen und meistens auch große Erbschaften machen.
Wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Armut wirksam bekämpfen will, muss die jahrzehntelange Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben beenden und für mehr Steuergerechtigkeit sorgen. Dazu sind die Wiedererhebung der Vermögensteuer, eine höhere Körperschaftsteuer, eine vor allem große Betriebsvermögen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranziehende Erbschaftsteuer, ein progressiver verlaufender Einkommensteuertarif mit einem höheren Spitzensteuersatz und eine auf dem persönlichen Steuersatz basierende Kapitalertragsteuer (Abschaffung der Abgeltungsteuer) nötig. Umgekehrt sollte die Mehrwertsteuer, von der Geringverdiener und Transferleistungsbezieher mit Kindern stark betroffen sind, weil sie fast ihr gesamtes Einkommen in den Alltagskonsum stecken (müssen), möglichst gesenkt werden.

linke Liste / ['solid].SDS in den StuRa wählen am 04.07.. oder 05.07.

29. Juni 2017

Liebe Zielgruppe, am Dienstag, 04.07.2017 und Mittwoch, 05.07.2017 ist es wieder soweit: Die Wahl zum nächsten StuRa steht an und Ihr könnt mit darüber entscheiden, wer im StuRa in der Zeit vom 1. Oktober 2017 bis Ende September 2018 die Entscheidungen trifft. Da wäre es natürlich gut, wenn Ihr Euch für die linke Liste / [’solid].SDS entscheidet und jedem unserer 17 Kandidat*innen eine Stimme gebt. Soviele Stimmen habt Ihr jedenfalls insgesamt für die StuRa-Wahl zur Verfügung.

Außerdem gewählt werden die Fakultätsräte und der Senat. Wir bitten Euch für den Senat die Vertreter*innen der Fachschaften-Vollversammlung (FSVV) zu wählen! Da für dieses Gremium leider insgesamt nur vier studentische Vertreter*innen vorgesehen sind, macht es keinen Sinn, wenn wir als kleine Liste für dieses Gremium zur Wahl antreten. Zu groß ist die Gefahr, dass viele von Euch uns dort gewählt hätten, es dann aber nicht für ein Mandat gereicht hätte und Eure Stimmen somit „verschwendet“ worden wären.

Ract! Festival am Wochenende 2. / 3. 6. 2017 im Anlagenpark

29. Mai 2017

ract-festival

Am Freitag, 2.6 und Samstag, 3. 6. 2017 findet das alljährliche Ract! Festival im Anlagenpark statt.

Infos zum Programm findet ihr unter:  ract-festival.de

Wir sind auch mit einem Stand dabei.

Am Freitag um 17 Uhr habt ihr die Gelegenheit im Zelt 3 an unserem Workshop zu Verschwörungstheorien teilzunehmen : Workshop

Ebenfalls empfehlen können wir euch die Podiumsdiskussion am Samstag  um 15 Uhr zur Bundestagswahl. Mit dabei ist auch Jessica Tatti, Bundestagskandidatin der LINKEN in Reutlingen : Podiumsdiskussion

Kommt vorbei :-)

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