linke Liste schafft Einzug in den ersten StuRa

Wenn das „vorläufige nichtamtliche Ergebnis“ der Uni-Wahlen vom 5. Dezember 2013 stimmt, dann sind wir von der linken Liste / [’solid].SDS mit zwei Sitzen in den ersten Studierendenrat der Uni-Tübingen gewählt worden. Der neue Studierendenrat ist das gewählte Gremium der wieder-eingeführten Verfassten Studierendenschaft und vertritt die Interessen der Studierenden an der Ernst-Bloch-Universität Tübingen.

Die insgesamt 21 Sitze setzen sich zusammen aus den 17 neu gewählten Vertreter_innen des Studierendenrats und den vier bereits im Sommer gewählten studentischen Senatoren, die die Interessen der Studierenden im Senat der Universität vertreten sollen.

Sitzverteilung im ersten StuRa der Uni-Tübingen
Sitzverteilung im ersten StuRa der Uni-Tübingen

FS(R)VV: 6 + 2 = 8
GHG: 3 + 1 = 4
[’solid].SDS: 2 + 0 = 2

Juso-HSG: 2 + 0 = 2
LHG: 2 + 0 = 2
RCDS: 2 + 1 = 3

Auch wenn wir uns das Recht vorbehalten im StuRa unabhängig von der „Räte-Koalition“ aus FS(R)VV und GHG abzustimmen, haben wir in der Vergangenheit meist sehr ähnliche Positionen vertreten wie FS(R)VV und GHG, die schon in den vergangen ASten die stärksten Fraktionen gestellten haben. Insofern könnte man vorsichtig von einer „linken Mehrheit“ im StuRa sprechen. Ein sehr positives Wahlergebnis also.

Der neue StuRa wird sich wohl noch in diesem Jahr konstituieren. Die politische Arbeit dürfte aber erst im neuen Jahr so richtig an Fahrt aufnehmen. Wir sind gespannt, wie wir die neuen Möglichkeiten im Sinne der Studierenden nutzen können.

Hintergründe zur Verfassten Studierendenschaft

Wie war das eigentlich zu Beginn der 80er Jahre, als gerade die verfasste Studierendenschaft abgeschafft worden war?

Über die Auswirkungen der Abschaffung hat das Bildungsmagazin der Wüsten Welle (96,6 MHz) vor einiger Zeit ein Interview mit Rainer Dörr geführt. Er war damals bei der Fachschaft Chemie aktiv. Doch die durfte es offiziell gar nicht geben!

Im Interview wird auch deutlich, warum [’solid].SDS erst jetzt nach der Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft wieder zu den Wahlen antritt.

Teil 1:
 

Teil 2:
 

Teil 3:
 

Teil 4: