Vortrag mit Prof. Butter über Verschwörungsmythen

Liebe alle,

 

Ist Angela Merkel ein Echsenmensch oder trinkt sie doch nur mit Bill Gates gelegentlich ein Gläschen Kinderblut, damit beide jung und vital bleiben? Ist Corona kommunistisch, satanistisch oder beides? Und warum ist die Erde eigentlich flach?

Falls Ihr/Euch schon immer gefragt habt, was und vor allem warum sich Menschen derartiges tagtäglich über die Welt zusammenreimen, dann haben wir, die [solid].SDS Tübingen, genau das richtige für euch:

 

Am 08.07.2020 um 18.15 findet ein Online-Vortrag zum Thema „Verschwörungstheorien“ von Prof. Michael Butter (Uni Tübingen) statt.

Der Veranstaltungsort ist BigBlue-Button. Einloggen könnt ihr euch

unter:

 

https://meet.linksjugend-solid.de/b/bg–zdm-4d9

 

Nach einem kurzen einführenden Vortrag habt Ihr die Gelegenheit selbst Fragen an Michael Butter zu stellen, der als gelernter Amerikanist schon länger zum Thema forscht und sogar ein EU-Forschungsprojekt zur Analyse von sogenannten „Verschwörungstheorien“ leitet. Wir freuen uns über jede und jeden.

 

Solidarische Grüße,

Eure [solid].SDS Tübingen

Solidarisierung mit den weltweiten Protesten um George Floyds Tod

Weltweit gehen die Menschen auf die Straßen. Nicht nur weil erneut ein Schwarzer in den USA durch absolut unangemessene Polizeigewalt zu Tode gekommen ist. Sondern weil dies der Alltag ist. Ein Alltag, dem sich Schwarze Menschen jeden Tag aufs Neue stellen müssen. Ein Alltag, in dem sie Anfeindungen, Vorurteilen und Rassismus tagtäglich ausgesetzt sind. Ein Alltag, in dem Polizisten die Gleichwertigkeit aller Menschen durch Racial Profiling, Rassismus und übertriebene Polizeigewalt gegenüber Schwarzen mit Füßen treten. Diese Gewalt muss aufhören. Die Täter müssen hierfür zur Rechenschaft gezogen werden. Diese Tat muss ein Weckruf für uns alle sein: Rassismus darf nicht geduldet werden. Wo wir ihn erleben, müssen wir aufstehen und uns dem entgegensetzten.

Daher solidarisieren wir uns mit den weltweiten Protesten gegen Rassismus, Polizeigewalt und Fremdenfeindlichkeit. Auch rufen wir dazu auf sich ebenfalls zu solidarisieren. Die Stimme zu erheben gegen dieses Unrecht. Wir rufen dazu auf die Kundgebung am 6 Juni um 14.00 auf dem Holzmarkt von „Black Visions and Voices“ dafür zu nutzen. Laut gegen Rassismus. Aufstehen gegen Rassismus. Black lives matter!

Online Treffen

Hallo liebe Leute,

Zur Zeit treffen wir uns natürlich nur digital. Also wenn ihr Lust habt Mal bei uns rein zu schnuppern habt ihr jetzt Gelegenheit das bequem von Zuhause aus auf der Couch sitzend zu tun. Schreibt einfach eine Email, dann bekommt ihr alle Infos und den Link, den ihr braucht um bei unseren online Treffen jeden Mittwoch dabei zu sein.

 

Weiterhin aktiv!

Wir sind immer offen für neue Mitglieder und bei uns muss auch niemand Parteimitglied sein oder irgendwas unterschreiben! Wenn ihr mal ganz unverbindlich vorbeischauen möchtet, fragt uns am besten zuvor per Mail (!), wann unser nächstes Treffen stattfinden wird. 🙂

Diese Webseite ist in den letzten Jahren zwar stiller geworden, lasst euch davon aber nicht täuschen: Wir haben nach wie vor quasi allwöchentliche Gruppentreffen, auch in den Semesterferien. Das gilt auch für die Zukunft. 🙂 Wir sind eine Truppe bunt gemischten Alters und freuen uns über jede/n, der/die sich bei uns einbringen möchte, ob Schüler*in, Studi, Azubi, oder bereits erwerbstätig, schaut einfach mal vorbei! 🙂

Kinderarmut bekämpfen! Für ein gutes Leben von Kindern und Jugendlichen!

Mit:
Gerd Müller, Runder Tisch Kinderarmut Tübingen
Kolja Fuchslocher, Referent für Kinder und Jugend der Fraktion DIE LINKE im Bundestag
Nina Rupprecht, Kreisvorstand DIE LINKE, Mitglied im Careleaver Deutschland e.V.

am Donnerstag, 13. Juli 2017, 19:30 Uhr
im Salzstadel, Madergasse7, Tübingen

Kinderarmut hat viele Gesichter. In Deutschland zeigt sich Kinderarmut überwiegend durch Ausgrenzung, schlechte Ernährung, mangelnden Bildungszugang, unzureichende ärztliche Versorgung und eingeschränkte soziale Beziehungen. Kinderarmut in einem der reichsten Länder hat viele Seiten. Hauptursache für Kinderarmut ist die Einkommensarmut der Eltern. Durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors und die Zunahme prekärer Beschäftigungslagen ist die Armut trotz sinkender Erwerbslosigkeit in den letzten Jahren angestiegen. Sozialleistungen wie Hartz IV schützen nicht vor Armut und Ausgrenzung. Jedes fünfte Kind lebt in Armut. Arme Kinder sind vom Leben in der Gesellschaft in vielen Bereichen ausgeschlossen: Kinobesuche, gute Schuhe, gesunde Ernährung, ein Musikinstrument, der Schwimmbadbesuch und vieles mehr auf das sie alltäglich verzichten müssen. Sie haben schlechtere Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Die Chancen, dass sie eine Hochschule besuchen werden, sind um ein vielfaches geringer.

Die geplanten Änderungen des Kinder-und Jugendhilfegesetzes führen ebenfalls zu Armutsgefährdung von Kindern und Jugendlichen, die der Obhut des Jugendamtes unterliegen. Im Sommer 2015 entbrannte eine Debatte um die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) auf, die in den Zuständigkeitsbereich der Kinder- und Jugendhilfe fallen und dort Kosten verursachen. Vor diesem Hintergrund forderten vor allem Bayern, später aber auch Sachsen, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt Standardabsenkungen in der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt und besonders abgesenkte Standards für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. DIE LINKE kritisiert -ebenso wie zahlreiche Fachverbände- den derzeitigen Gesetzentwurf und fordert eine nachhaltige Reform, bei der die Mitbestimmung und die Rechte der Kinder- und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen.

Arme Kinder werden oftmals die armen Jugendlichen von morgen und die armen Eltern von übermorgen. Dieser Kreislauf muss dringend durchbrochen werden.