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keine Corona Satzung ohne uns!

Die neue Satzung über Lehre und Prüfungen im Sommersemester 2020, die die Rechtsgrundlage für Onlinelehre und vom Normalfall abweichende Regelungen darstellen soll, wurde in einer nicht ausgereiften Fassung im Eilverfahren und ohne jegliche studentische Beteiligung beschlossen.

Diese Fassung unterläuft diverse Interessen der Studierenden.

Auf Beschluss des Sturas wurde im Eilverfahren eine Arbeitsgruppe gegründet, die einen umfassenden Änderungsentwurf erstellte.

Auf diese Änderungen wurde in keinster Weise eingegangen. Die Vorschläge wurden ohne jegliche Erklärung ignoriert.

Die Studierenden dürfen keinesfalls auf diese Weise übergangen werden.

Im Stura kämpfen wir weiterhin dafür, das die Interessen der Studierenden noch in die neue Satzung einfließen.

 

 

Pressemitteilung Stura: https://www.stura-tuebingen.de/2020/04/pressemitteilung-kein-semester-ohne-studierende/

 

linke Liste / ['solid].SDS in den StuRa wählen!

Liebe Studierende,

ob die Wahlen dieses Jahr wie geplant stattfinden können ist sehr zweifelhaft. Aufgrund der aktuellen Pandemie sind klassische Wahlen in Wahlkabinen besonders für die Helfer*innen unzumutbar. Aktuell arbeitet der AK Wahlen des Sturas daran diese möglichst bald, aber vor allem sicher durchzuführen. Sobald feststeht wie und wann die Wahlen durchgeführt werden, informieren wir euch gern hier auf der Website. Bis dahin vertreten wir weiterhin tatkräftig eure Interessen. Gerne könnt ihr euch auch selbst in der Hochschulpolitik engagieren. Arbeitskreise und Arbeitsgruppen des Sturas stehen euch offen.

Wir freuen uns auf eure Mitarbeit und hoffentlich auch eure Stimme, sobald es soweit ist.

 

 

Online Treffen

Hallo liebe Leute,

Zur Zeit treffen wir uns natürlich nur digital. Also wenn ihr Lust habt Mal bei uns rein zu schnuppern habt ihr jetzt Gelegenheit das bequem von Zuhause aus auf der Couch sitzend zu tun. Schreibt einfach eine Email, dann bekommt ihr alle Infos und den Link, den ihr braucht um bei unseren online Treffen jeden Mittwoch dabei zu sein.

 

Weiterhin aktiv!

Wir sind immer offen für neue Mitglieder und bei uns muss auch niemand Parteimitglied sein oder irgendwas unterschreiben! Wenn ihr mal ganz unverbindlich vorbeischauen möchtet, fragt uns am besten zuvor per Mail (!), wann unser nächstes Treffen stattfinden wird. :)

Diese Webseite ist in den letzten Jahren zwar stiller geworden, lasst euch davon aber nicht täuschen: Wir haben nach wie vor quasi allwöchentliche Gruppentreffen, auch in den Semesterferien. Das gilt auch für die Zukunft. :) Wir sind eine Truppe bunt gemischten Alters und freuen uns über jede/n, der/die sich bei uns einbringen möchte, ob Schüler*in, Studi, Azubi, oder bereits erwerbstätig, schaut einfach mal vorbei! :)

Kinderarmut bekämpfen! Für ein gutes Leben von Kindern und Jugendlichen!

Mit:
Gerd Müller, Runder Tisch Kinderarmut Tübingen
Kolja Fuchslocher, Referent für Kinder und Jugend der Fraktion DIE LINKE im Bundestag
Nina Rupprecht, Kreisvorstand DIE LINKE, Mitglied im Careleaver Deutschland e.V.

am Donnerstag, 13. Juli 2017, 19:30 Uhr
im Salzstadel, Madergasse7, Tübingen

Kinderarmut hat viele Gesichter. In Deutschland zeigt sich Kinderarmut überwiegend durch Ausgrenzung, schlechte Ernährung, mangelnden Bildungszugang, unzureichende ärztliche Versorgung und eingeschränkte soziale Beziehungen. Kinderarmut in einem der reichsten Länder hat viele Seiten. Hauptursache für Kinderarmut ist die Einkommensarmut der Eltern. Durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors und die Zunahme prekärer Beschäftigungslagen ist die Armut trotz sinkender Erwerbslosigkeit in den letzten Jahren angestiegen. Sozialleistungen wie Hartz IV schützen nicht vor Armut und Ausgrenzung. Jedes fünfte Kind lebt in Armut. Arme Kinder sind vom Leben in der Gesellschaft in vielen Bereichen ausgeschlossen: Kinobesuche, gute Schuhe, gesunde Ernährung, ein Musikinstrument, der Schwimmbadbesuch und vieles mehr auf das sie alltäglich verzichten müssen. Sie haben schlechtere Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Die Chancen, dass sie eine Hochschule besuchen werden, sind um ein vielfaches geringer.

Die geplanten Änderungen des Kinder-und Jugendhilfegesetzes führen ebenfalls zu Armutsgefährdung von Kindern und Jugendlichen, die der Obhut des Jugendamtes unterliegen. Im Sommer 2015 entbrannte eine Debatte um die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) auf, die in den Zuständigkeitsbereich der Kinder- und Jugendhilfe fallen und dort Kosten verursachen. Vor diesem Hintergrund forderten vor allem Bayern, später aber auch Sachsen, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt Standardabsenkungen in der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt und besonders abgesenkte Standards für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. DIE LINKE kritisiert -ebenso wie zahlreiche Fachverbände- den derzeitigen Gesetzentwurf und fordert eine nachhaltige Reform, bei der die Mitbestimmung und die Rechte der Kinder- und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen.

Arme Kinder werden oftmals die armen Jugendlichen von morgen und die armen Eltern von übermorgen. Dieser Kreislauf muss dringend durchbrochen werden.